
Deutschland, 23. April
Ein Hochdruckgebiet beschert Deutschland warme Frühlingstage. Während die Temperaturen steigen, steigt in Deutschland der Druck im Kessel. Es wird aufgerüstet. Das Initial Developement zeigt ein Rekordwachstum, welches größtenteils auf die Rüstungsindustrie im Untergrund zurückzuführen ist. Und während die Luft knistert vor Anspannung fragen sich alle: Wann wird unsere Regierung die Lunte an dieses Pulverfass legen?

Ein Panzer steht gut getarnt in einer Kleingartensiedlung.
Immer noch ist Deutschland besetzt. Die Aufrüstung erfolgt versteckt, im Untergrund. In den Sauerkrautfässern werden Handgranaten versenkt. Im Brotkasten ein vergoldetes Sturmgewehr, das Kampfmesser unter der Häkeldecke – dies sind heute alltägliche Anblicke in deutschen Haushalten.

Wir versuchten die Stimmung der Bevölkerung einzufangen. Unternehmer Joe D., hier im Bild unkenntlich gemacht, sagte uns folgendes: „Ich war im Knast, hab Steine zertrümmert, Eisenkugel am Fuß und alles. Aber dieses Warten ist schlimmer.“ Nervös blickt er sich um, während er geistesabwesend erneut sein Gewehr poliert, bereits zum dritten Mal in diesem Interview.
Doch auch der höchsten Führungsebene scheint die Situation zuzusetzen. „Es ist ein Weltkrieg ausgebrochen und wir sind nicht dabei. Das frustriert mich!“ Diese Worte hörten wir auf den Fluren des Untergrundkongresses von einem Mitglied des Kabinetts.
„Haben Sie Lord of War gesehen? Mein Hebel ist bereit“, sagte dazu https://app.warera.io/user/6976afb9713451d626e54737 der Wirtschaftsminister.
„Da müssen die Italiener schon früher aufstehen als ich. Und das schaffen die nicht, weil ich mich nämlich gar nicht erst hinlege“, kommentierte trocken https://app.warera.io/user/69aee91119f98f6cebb6f4ae in, wie üblich, maßloser Sebstüberschätzung.
https://app.warera.io/user/699c276cb34e1837aa5a253agab an, von Mama ein Pausenbrot mehr für den Krieg bekommen zu haben. Die Kampfbereitschaft dürfte also gesichert sein.
"Fresst meine Köttel! Mops-Hops wird euch Moneten spenden für Kopfgelder. Blutet die Pastafresser aus! Stich für Stich!" gab https://app.warera.io/user/69766f513af9f649083b7a4b , ein wehrhaftes Kaninchen mit akuter posttraumatischer Belastungsstörung, zu Protokoll.
„Deutschlaaaaand! Jaaaaaa!“, schrie https://app.warera.io/user/69ac4df6d0fc128eee96b7f0 und Schaumkronen bildeten sich in seinen Mundwinkeln.
Es herrscht also Zuversicht. Aber wird es reichen, um die Spaghetti zu zerbrechen? Können wir unsere Wirtschaft durch Krieg stärken? Und wie tief sind die Taschen unserer Gegner wirklich? Wir werden es schon bald herausfinden.