DE/ENG CH Wieso eine Kandidatur töricht ist | Why a Candidacy Would Be Foolish

s7umpf1. September 2026politics

Liebe Freunde,

im Land ist es längst bekannt, doch auch unsere Nachbarn sollen informiert sein, warum ich dieses Mal nicht offiziell für das Präsidentenamt antrete.

Die Antwort ist simpel: Ich bin ohnehin das Staatsoberhaupt der schweigenden Mehrheit. Ein Amt zu erringen, das ich längst innehabe, wäre reine Förmlichkeit – und Förmlichkeiten waren noch nie meine Stärke.

Die Erfolge sprechen für sich. Während andere über Regierungsführung diskutierten, habe ich sie praktiziert: Unser Kernland besteht nun seit einigen Monaten beinahe unangetastet, in wechselnder Neutralität zwischen den Bündnissen unserer Nachbarn. Viele Interessen, ein Ergebnis: Wir stehen und sind allseits beliebt, von der Atlantikküste bis zum Balkan.

Doch Stärke zeigt sich nicht nur in Diplomatie oder Söldnertum, sondern auch in der Fürsorge. In schwierigen Zeiten stehen wir zu dieser Nachbarschaft und gewähren Schutz in Zeiten der Unsicherheit – ob am genuesischen Mittelmeer oder in der Rheinebene – und stärken so nachhaltige Verbindungen zu Regierungen, Königen oder dem Pontifikat selbst. Diese Brücken sind uns wichtig und sollen von Bestand sein.

Im Länderturnier konnten wir diese Verlässlichkeit beweisen, und es war zugleich Anlass, den Kampfesmut tapferer Mitstreiter zu erleben. Wer hätte gedacht, dass Schweizer Söldner einmal mit portugiesischen Freischärlern (u. a.) Seite an Seite stehen würden? Solche Anstrengungen vergisst man nicht. Ihr seid uns jederzeit als Gäste auf Raclette und Rivella willkommen.

Natürlich befreit uns unsere Neutralität nicht dauerhaft davon, Argwohn zu erzeugen. Zum Zwecke der eigenen Verteidigung – sollte sich die Gelegenheit oder die Notwendigkeit ergeben – werden wir in Zukunft auch Bündnisse erwägen: mit unabhängigen Staaten, die unserer Doktrin wohlgesonnen sind.

Diese darf sich nämlich niemals ändern – es sind unsere Grundwerte und das Fundament, auf dem alles andere ruht: 1 % Steuern, weltbeste Schokolade, der pünktlichste öffentliche Nahverkehr Europas, erstklassige Luxusuhren und Pharmaprodukte – und natürlich unser mittlerweile legendärer Alpenlachs, gezüchtet in nachhaltiger Schneekanonen-Reservoir-Haltung.

Natürlich wird trotzdem gewählt, denn das Plebiszit ist liebgewordene Tradition in unseren Landen!

Den Kandidaten, die sich nun diesem obligatorischen demokratischen Spiel stellen, wünsche ich von Herzen viel Erfolg. Mögen sie sich messen, debattieren und um Stimmen werben – während ich, wie gehabt, regiere.

Hopp Schwiiz!

 
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(Translation by Claude AI)

Dear friends,

Within our own land, this is common knowledge by now — but our neighbours deserve to know too why I am not officially running for the office of President this time.

The answer is simple: I am, in any case, the head of state of the silent majority. To claim an office I already hold would be a mere formality — and formalities have never been my strength.

The results speak for themselves. While others debated governance, I practised it: for several months now, our homeland has stood nearly untouched, navigating shifting neutrality between our neighbours' alliances. Many interests, one outcome: we stand — and we are well-liked by all, from the Atlantic coast to the Balkans.

But strength shows itself not only in diplomacy or mercenary craft, but also in care for others. In difficult times, we stand by this neighbourhood and grant protection in moments of uncertainty — whether on the Genoese Mediterranean or in the Rhine plains — and in doing so, we strengthen lasting ties to governments, kings, or the Pontificate itself. These bridges matter to us, and they are built to last.

The Nations Tournament gave us the chance to prove this reliability — and, at the same time, to witness the fighting spirit of brave fellow combatants. Who would have thought that Swiss mercenaries would one day stand shoulder to shoulder with Portuguese Freischärler (among others)? Such efforts are not forgotten. You are always welcome as our guests — for raclette and Rivella.

Of course, our neutrality does not permanently shield us from arousing suspicion. Should the opportunity — or the necessity — arise, we will, for the sake of our own defence, also consider alliances in the future: with independent states favourably disposed toward our doctrine.

This, however, must never change — these are our core values, the foundation upon which everything else rests: 1% taxes, the world's finest chocolate, Europe's most punctual public transport, first-class luxury watches and pharmaceuticals — and, of course, our now-legendary Alpine salmon, sustainably farmed in snow-cannon reservoirs.

Naturally, an election will still take place regardless — the plebiscite remains a cherished tradition in our lands!

To the candidates now taking part in this obligatory democratic exercise, I wish the very best of luck. May they compete, debate, and campaign for votes — while I, as always, govern.

Hopp Schwiiz!

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