Werte Freunde des kalten Hopfenmalzgetränks,
aus den Kellern des Augustinerklosters rief mich die Pflicht hinaus ins Feld,
den Zwickelhahn ließ ich zurück - nun trag ich Eisen, Blei und brauch hab kein Geld.
Das Feuer unterm Kessel getauscht gegen das Feuer aus dem Lauf,
wo einst der Sud noch leise kochte, schlägt nun der Donner ohne Rast darauf.
Wo früher Fässer ruhten, schwer von Malz und goldnem Schein,
schlepp ich Kisten voller Munition durch Schlamm und Pulverdunst allein.
Der Sold ist karg, das Brot ist knapp, daheim wartet Weib und Kind,
doch das Feuer will genährt sein, wo wir an der Frontlinie sind.
Denn was dort unten laut entfacht, hält uns hier oben noch am Leben,
drum muss dem Feuer, das wir tragen, stets neue Nahrung geben.
So bitt ich euch, die ihr noch schafft im Schutz von Herd und Haus,
gebt mir einen Taler mit - haltet meine Flamme aus.
Ein jeder Groschen, den ihr gebt, nährt Glut und Mündungsfeuer,
und hält mich standhaft im Getöse, im Sturm, im Rauch, im Ungeheuer.
