Folge #13 – Der Unternehmer kehrt zurück

DougFunny2. August 2026begging

Liebe Leser,

es ist lange her.

Über einen Monat lang blieb es still um mich.

Keine Berichte.

Keine Neuigkeiten.

Manch einer dachte vermutlich schon, ich hätte meine Fabriken verkauft und würde nun irgendwo am Strand Cocktails trinken.

Die Wahrheit sah allerdings etwas anders aus.

Deutschland rief.

Und wenn Deutschland ruft, dann wird nicht lange diskutiert.

Gemeinsam mit unserem Bündnis B.E.E.R. zog unsere Nation in den Krieg. Was folgte, war ein Feldzug, den ich so schnell nicht vergessen werde.

Wo feindliche Flaggen wehten, rückten unsere Verbündeten an.

Und was sich in den Weg stellte...

...nun ja...

...stand meistens nicht besonders lange.

Auch ich ließ meine Fabriken für eine Zeit hinter mir und leistete meinen Beitrag für Deutschland.

Es waren anstrengende Wochen.

Wo früher Produktionszahlen meinen Alltag bestimmten, waren es plötzlich Frontberichte und Schlachtpläne.

Natürlich hatte diese Entscheidung ihren Preis.

Meine Unternehmen liefen zwar weiter, aber eben nicht mit der Aufmerksamkeit, die sie eigentlich verdient hätten.

Trotzdem bin ich stolz.

Stolz auf das, was Deutschland gemeinsam mit seinen Verbündeten erreicht hat.

Doch jeder Krieg endet irgendwann.

Und seit zwei Tagen bin ich wieder dort, wo ich hingehöre.

Zwischen Beton, Maschinen und dem Duft frisch produzierter Waren.

Inzwischen umfasst mein kleines Imperium neun Fabriken.

Wenn ich daran denke, dass ich einst mit wenigen Produktionsstätten angefangen habe, muss ich selbst manchmal schmunzeln.

Der Weg war länger, als ich je gedacht hätte.

Nicht alles lief dabei nach Plan.

Zwischendurch beschäftigte ich sogar sechs Mitarbeiter.

Eine Zahl, auf die ich wirklich stolz war.

Heute sind davon noch drei übrig.

Die anderen drei verabschiedeten sich... sagen wir mal... ziemlich zügig, nachdem meine Kasse eher nach Wüste als nach Wohlstand aussah.

Tja...

Pleite sein macht offenbar nicht besonders attraktiv als Arbeitgeber.

Zum Glück gibt es Menschen, auf die man sich verlassen kann.

Allen voran Herr https://app.warera.io/user/6a12fe5d4b3dcd65ea4ae018.

Ein Mitarbeiter, wie ihn sich jeder Unternehmer wünscht.

Zuverlässig.

Fleißig.

Und vermutlich der Grund, warum meine Fabriken überhaupt noch wissen, was sie tun sollen.

Ironischerweise stehe ich mittlerweile selbst wieder auf der anderen Seite.

Denn aktuell arbeite ich für Mindestlohn bei https://app.warera.io/user/699ead0d6c7f414821c891be.

Und wisst ihr was?

Gar nicht mal so schlecht.

Thomas ist ein Chef, wie man ihn sich wünscht.

Jeden Morgen wartet ein Obstkorb.

Am Monatsende gibt es sogar einen Einkaufsgutschein für Aldi.

Ganz ehrlich...

Mehr Motivation hatte ich in manchen Firmen vorher auch nicht.

Während ich also langsam wieder Ordnung in mein Unternehmen bringe, erreichte mich noch eine Nachricht, die mich nachdenklich gemacht hat.

Deutschland hat zur Demobilisierung aufgerufen.

Das bedeutet wohl, dass viele der hart erkämpften Gebiete wieder aufgegeben werden.

Irgendwie fühlt sich das seltsam an.

So viele Soldaten.

So viele Opfer.

So viele Stunden an der Front.

Und nun beginnt ein neues Kapitel.

Vielleicht ist genau das der Preis des Friedens.

Zum Schluss noch etwas Persönliches.

Zwischen Krieg, Fabriken und finanziellen Höhen und Tiefen habe ich tatsächlich etwas geschafft, das mir schon lange am Herzen lag.

Meine Terrasse ist endlich fertig.

Zum ersten Mal seit Wochen konnte ich einfach in der Sonne sitzen, die Ruhe genießen und für einen Moment alles andere vergessen.

Manchmal sind es genau diese kleinen Momente, die einem zeigen, wofür sich der ganze Stress überhaupt lohnt.

Ich wünsche euch allen einen wunderschönen Sonntag.

Passt auf euch auf.

Und vergesst nicht:

Fabriken kann man ausbauen.

Gold kann man wieder verdienen.

Aber Zeit mit den Menschen, die einem wichtig sind, ist unbezahlbar.

Mit patriotischen und weiterhin wirtschaftlichen Grüßen

Euer zukünftiger Industriemagnat

Doug

"Nach jedem Krieg kommt der Wiederaufbau. Und genau dort beginnt das nächste Abenteuer."



Ps. Spenden werden nun mehr gebraucht als je zuvor