Folge #3 – Arbeitsmoral, Fabrikdiebe und die Angst vor dem Krieg

DougFunny19. Juni 2026begging

Liebe Leser,

die vergangenen Tage waren für mein junges Industrieimperium alles andere als ruhig. Kaum hatte ich mich an den Gedanken gewöhnt, ein erfolgreicher Unternehmer zu sein, wurde ich von den harten Realitäten des Geschäftslebens eingeholt.

Zunächst musste ich einen schweren Verlust verkraften.


Herr https://app.warera.io/user/69b9d97751fad1a7a352fe3f aus Indonesien hat mein Unternehmen verlassen. Vermutlich war ihm die Arbeit in meinen bescheidenen Fabriken zu monoton oder er wurde einfach von größeren Aufgaben gerufen. Manche behaupten, er sei überqualifiziert gewesen. Andere behaupten, er habe einfach erkannt, dass ich immer noch nicht genug Kaffee für die Belegschaft bereitstelle.


Leider war dies nicht die einzige Herausforderung.

Herr https://app.warera.io/user/6a33029a952f6e8156ddd9a3 aus der Ukraine erschien heute nicht zur Arbeit. Als verantwortungsbewusster Firmenchef blieb mir nichts anderes übrig, als eine Lohnkürzung zu beschließen. Das entsprechende Dokument liegt bereits bereit und wartet nur noch auf seine Unterschrift bei der nächsten Erscheinung am Arbeitsplatz. Disziplin muss schließlich sein.


Herzlich Willkommen!

Zum Glück konnte die freigewordene Stelle schnell neu besetzt werden. Herr https://app.warera.io/user/69e33cfca5c2850e92280ebd hat sich bereit erklärt, die Kalksteinfabrik zu übernehmen. Die ersten Berichte sind vielversprechend und die Maschinen scheinen ihn bisher zu mögen.


Doch als wären Personalfragen nicht genug, musste ich feststellen, dass gewisse Nationen offenbar die Angewohnheit besitzen, fremde Gebiete im Schlaf zu entwenden. Aufgrund dieser unangenehmen Umstände war ich gezwungen, mehrere Produktionsstätten zu verlegen. Ein Unternehmer von Welt muss eben flexibel sein.


Immerhin gibt es auch gute Nachrichten.

Die Automatisierung schreitet voran!

Weitere Roboter wurden installiert und arbeiten unermüdlich Tag und Nacht. Außerdem wurden die Lagerflächen erweitert, da sich mittlerweile mehr Waren stapeln als ich jemals für möglich gehalten hätte.

Auch die Personalabteilung ist aktiv.

Zwei weitere Stellen sind ausgeschrieben. Allerdings muss ich ehrlich zugeben, dass die Gehälter eher bescheiden ausfallen. Erfolgreiche Unternehmer wie Balodil haben mir erklärt, dass man am Anfang sparsam wirtschaften muss. Und wer bin ich, an der Weisheit der großen Bosse zu zweifeln?

Dennoch blicke ich mit Sorge auf die politischen Entwicklungen.

Der Krieg scheint näher zu rücken und ich muss gestehen, dass mir der Gedanke an das Schlachtfeld noch etwas Unbehagen bereitet.

Glücklicherweise besitze ich mit meinen 13 Jahren Berufserfahrung anscheinend noch nicht die nötige Reife für den Kriegsdienst. Eine Tatsache, die mich insgeheim beruhigt. So kann ich mich weiterhin um meine Fabriken kümmern, Arbeiter tadeln und mit Wachsamkeit über meine Roboter wachen.

Und während andere über Ruhm auf dem Schlachtfeld nachdenken, träume ich weiterhin von vollen Lagern, fleißigen Mitarbeitern und dem Tag, an dem ich mir endlich einen richtigen Chefsessel leisten kann.

Mit wirtschaftlichen Grüßen

Euer zukünftiger Industriemagnat

Doug

Fortsetzung folgt …

PS.: Markieren von Usern hab ich nun auch raus dank @Grossmacher

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