wenn mir vor einigen Tagen jemand gesagt hätte, dass mein kleines Wirtschaftsimperium innerhalb weniger Stunden komplett auf den Kopf gestellt werden würde, hätte ich ihm vermutlich einen Kaffee angeboten und ihn gebeten, weniger verrückte Geschichten zu erzählen.
Doch das Schicksal hatte andere Pläne.
Nachdem die letzten Wochen von Produktionsengpässen, verschwundenen Mitarbeitern und meinem inzwischen legendären "Dream ohne Team" geprägt waren, erreichte mich zunächst ein Rat, der mich buchstäblich traf.
Herr https://app.warera.io/user/699ead0d6c7f414821c891be warf mir einen Stein an den Kopf.
Zum Glück nicht aus Bosheit, sondern um mich auf etwas aufmerksam zu machen.
"Soll ich ehrlich zu dir sein? Schmeiß alle raus.“
Ein Satz, der zunächst an mir abprallte. Genau wie der Stein.
Doch kurz darauf folgte der nächste Schlag.
Dieses Mal emotional.
Herr https://app.warera.io/user/699b4e19eef9d1e9cf7a4485sprach mit schonungsloser Ehrlichkeit die Worte aus:
"Dein Setup ist auch zum Scheitern verurteilt."
Ob ich Drogen nehmen würde fragte mich sogar https://app.warera.io/user/69766f513af9f649083b7a4b !
"Brudi was hast du geraucht ?"
Diese Worte trafen mich härter als sämtliche Marktverluste der letzten Tage.
Die darauffolgende Nacht war schlaflos. Während meine Roboter weiter arbeiteten und Herr https://app.warera.io/user/69e33cfca5c2850e92280ebd vermutlich friedlich schlummerte, starrte ich an die Decke und stellte mir die große Frage:
"Habe ich mein Imperium auf Sand gebaut?"
Und tatsächlich.
Nach langen Überlegungen musste ich mir eingestehen:
Sie hatten recht.
Am nächsten Morgen traf ich eine schwere Entscheidung.
Ich trennte mich von sämtlichen Mitarbeitern.
Im Guten.
Keine Streitigkeiten.
Keine Tränen.
Keine weiteren Lohnkürzungen.
Selbst das Schicksal unseres lang vermissten Herrn user_XD6UGJ bleibt bis heute ungeklärt. Manche behaupten, er sei noch immer auf dem Weg zur Arbeit.
Andere glauben, er existierte nie wirklich.
Und gerade als ich dachte, schlimmer könne es nicht kommen, nahm ich zum ersten Mal an der großen Bürgerbesprechung teil.
Dort erfuhr ich Dinge, die mir einen kalten Schauer über den Rücken jagten.
Offenbar sollen meine ehemaligen Mitarbeiter aus Ägypten Spione gewesen sein.
Spione!
Plötzlich ergaben viele Dinge Sinn.
Vielleicht war die Eisenproduktion gar nicht langsam.
Vielleicht wurden unsere Betriebsgeheimnisse weitergegeben.
Vielleicht wurde sogar über meine Kaffeerationen berichtet.
Rückblickend erscheint es beinahe wie ein Wunder, dass ich überhaupt noch ein Unternehmen besitze.
Doch wie sich herausstellt, könnte die aktuelle Situation sogar ein Segen sein.
Allein zu stehen bedeutet manchmal auch, niemandem misstrauen zu müssen.
Und während ich meine Firmenstruktur komplett neu durchdenke, reift ein weiterer Plan.
Ein Umzug.
Denn warum sollte ich weiterhin mein hart verdientes Geld den Halsabschneidern überlassen, die mir mit ihren Steuern und Abgaben das Leben schwer machen?
Nein.
Mein Imperium braucht einen Neuanfang.
Einen Ort, an dem ehrliche Unternehmer noch ruhig schlafen können.
Nun gilt es allerdings, zunächst genügend liquide Mittel für diesen gewaltigen Schritt aufzubringen.
Und so sitze ich heute Nacht wieder an meinem Schreibtisch.
Allein.
Zwischen Robotern, Lagerhallen und großen Träumen.
Doch vielleicht ist genau dies der Moment, an dem aus einem kleinen Fisch langsam ein echter Haifisch wird.
Und vielleicht werde ich eines Tages zurückblicken und sagen:
"Zum Glück hat mir damals jemand einen Stein an den Kopf geworfen."
Mit nachdenklichen, aber weiterhin wirtschaftlichen Grüßen
Euer zukünftiger Industriemagnat
Doug

"Nicht jedes Imperium entsteht aus Erfolg. Manche entstehen aus schlaflosen Nächten."