Folge #9 – Ägyptens verschwundene Armee und der erste Praktikant

DougFunny25. Juni 2026entertainment

Liebe Leser,

heute begann der Tag, wie mittlerweile viele Tage beginnen.

Mit Krieg.

Noch bevor der erste Kaffee leer war, standen unsere Soldaten bereits an der Front.

Gemeinsam mit unseren Verbündeten aus Central Africa sollte Ägypten erneut die

deutsche Gastfreundschaft in Form von Stahl, Blei und militärischer Präzision

kennenlernen.

Und was soll ich sagen...

Die Schlacht war schneller vorbei, als manche Beamte meinen Fabrikantrag bearbeiten.

Die Gegenwehr?

Praktisch nicht vorhanden.

Teilweise fragte ich mich, ob die ägyptischen Soldaten überhaupt wussten, dass heute gekämpft wird.

Unsere Truppen marschierten durch die Region wie ein Praktikant durch die Kantine am ersten Arbeitstag.

Ohne Widerstand.

Ohne Probleme.

Ohne Umwege.

Während wir uns bereits fragten, ob die Schlacht überhaupt offiziell begonnen hatte, zog ein Teil unserer Armee schon weiter zur nächsten Front.

Diesmal ging es darum, unserem Verbündeten Niger gegen Ägypten zu helfen.

Und auch dort zeigte sich ein vertrautes Bild.

Während wir uns bereits fragten, ob die Schlacht gegen Ägypten in Central Africa überhaupt offiziell begonnen hatte, zog ein Teil unserer Armee schon weiter zur nächsten Front.

Diesmal ging es darum, unserem Verbündeten Niger gegen Ägypten zu helfen.

Und auch dort begann der Tag vielversprechend.

Die erste Angriffswelle verlief erfolgreich.

Unsere Truppen konnten wichtige Erfolge erzielen und den Ägyptern ordentlich zusetzen.

Die Stimmung an der Front war entsprechend gut.

Doch im Gegensatz zur vorherigen Schlacht ist dieser Kampf noch lange nicht vorbei.

Der Krieg um Niger dauert an.

Weitere Gefechte werden folgen.

Weitere Soldaten werden an die Front marschieren.

Und weitere Entscheidungen werden getroffen werden müssen.

Dennoch konnte unsere Armee heute einen wichtigen ersten Erfolg verbuchen.

Einen Erfolg, der zeigt, dass Deutschland und seine Verbündeten bereit sind, den Druck auf Ägypten weiter zu erhöhen.

Ob die Ägypter inzwischen nervös werden?

Nun...

Sagen wir es so:

Wenn man morgens gegen Central Africa verliert und mittags bereits die nächste deutsche Armee vor der Tür steht, beginnt vermutlich selbst der optimistischste General nach den Fluchtwegen zu suchen.

Man hört ja viel über Flüchtlingsbewegungen.

Aber ich habe das Gefühl, wenn das so weitergeht, werden die ersten ägyptischen Offiziere bald fragen, ob man in Deutschland auch Asylanträge für Generäle annimmt.

Aber dass ganze Armeen verschwinden, ist selbst für mich neu.

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Doch während an den Fronten Geschichte geschrieben wird, entwickelt sich auch mein kleines Industrieimperium weiter.

Nach langen Kämpfen.

Nach unzähligen Formularen.

Nach vermutlich mehreren Sitzungen eines geheimen Fabrik-Genehmigungsausschusses...

wurde meine fünfte Fabrik endlich freigegeben.

Ja.

FÜNF Fabriken.

Ich muss zugeben, als ich die Genehmigung erhielt, habe ich das Schreiben sicherheitshalber dreimal gelesen.

Nicht dass das Amt seine Meinung wieder ändert.

Die neue Fabrik läuft bereits langsam an und die ersten Produktionszahlen trudeln ein.

Noch keine Rekorde.

Aber jeder große Konzern hat einmal klein angefangen.

Selbstverständlich blieb es nicht dabei.

Denn kaum war die fünfte Fabrik in Betrieb, erwischte ich mich bereits bei einem neuen Gedanken.

"Wie wäre es eigentlich mit einer sechsten?"

Ich glaube langsam, Unternehmertum ist eine Krankheit.

Man erreicht ein Ziel.

Freut sich ungefähr sieben Sekunden darüber.

Und plant anschließend direkt das nächste Projekt.

Leider fehlt es aktuell noch an den notwendigen Ressourcen.

Mein Ehrgeiz ist also deutlich größer als mein Lagerbestand.

Doch auch personell gab es Neuigkeiten.

Zum ersten Mal beschäftigt mein Unternehmen wieder einen Mitarbeiter.

Beziehungsweise...

einen Praktikanten.

Der Kleine arbeitet fleißig.

Er arbeitet nicht umsonst.

Aber teuer ist er nun wirklich auch nicht.

Genau die Art von Gehaltsabrechnung, die einem Unternehmer ein warmes Gefühl im Herzen schenkt.

Vielleicht wird aus ihm eines Tages ein großer Manager.

Vielleicht übernimmt er irgendwann mein Imperium.

Vielleicht findet er aber auch einfach nur heraus, wo ich die Kaffeemaschine versteckt habe.

Die Zukunft wird es zeigen.

So endet ein weiterer erfolgreicher Tag.

Die Armee siegt.

Die Fabriken wachsen.

Die fünfte Produktionsstätte läuft.

Und irgendwo in meinem Kopf entstehen bereits Pläne für Nummer sechs.

Manchmal denke ich zurück an die Zeit, als ich mit wenigen Goldstücken und drei Fabriken angefangen habe.

Heute stehe ich hier.

Mit fünf Fabriken.

Einem Praktikanten.

Und dem festen Glauben, dass die Reise gerade erst begonnen hat.

Mit patriotischen und weiterhin wirtschaftlichen Grüßen

Euer zukünftiger Industriemagnat

Doug


"Erfolgreiche Unternehmer erkennen ein Ziel daran, dass sie unmittelbar danach das nächste verfolgen."


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