Wenn der Adel selbst mal Hand anlegt, dann wird es ein unvergessliches Erlebnis
1 großes Stück Schnabeltierfleisch
von https://app.warera.io/user/69e2b4ea75d82ea9ba19623d
250 ml kräftiger Rotwein
3–4 Knoblauchzehen
2 Zwiebeln
2 Zweige Rosmarin
3 Zweige Thymian
2 Lorbeerblätter
reichlich schwarzer Pfeffer
grobes Salz
2 EL Butter
1 EL Honig
etwas Essig
150 ml kräftige Fleischbrühe
1 Handvoll grob gehackte Kräuter
etwas Öl zum Anbraten
Das Fleisch zunächst sorgfältig von überschüssigem Fett und Sehnen befreien.
Anschließend mit grobem Salz und reichlich frisch zerstoßenem schwarzem Pfeffer einreiben.
Knoblauch und Zwiebeln grob zerkleinern und zusammen mit Rosmarin, Thymian und Lorbeer in eine tiefe Schüssel geben.
Das Fleisch darauflegen und mit dem Rotwein übergießen.
Die Marinade soll das Fleisch vollständig umgeben.
Anschließend mehrere Stunden, am besten über Nacht, kühl ziehen lassen.
Das Fleisch aus der Marinade nehmen und gründlich trocken tupfen.
Die Marinade keinesfalls wegschütten.
In einer schweren Pfanne etwas Öl stark erhitzen.
Das Fleisch von allen Seiten kräftig anbraten, bis sich eine dunkle, aromatische Kruste gebildet hat.
Anschließend die Hitze reduzieren und die Butter hinzufügen.
Mit einem Löffel die geschmolzene Butter immer wieder über das Fleisch geben.
Das angebratene Fleisch in einen schweren Bräter geben.
Die zuvor verwendete Rotweinmarinade durch ein Sieb gießen und zusammen mit der Fleischbrühe in den Bräter geben.
Zwiebeln, Knoblauch und Kräuter hinzufügen.
Den Bräter abdecken und das Fleisch bei niedriger Hitze langsam schmoren lassen.
Zwischendurch das Fleisch wenden und mit dem entstandenen Bratensaft übergießen.
Das Fleisch anschließend herausnehmen und einige Minuten ruhen lassen.
Den verbliebenen Bratensaft durch ein Sieb gießen und zurück in den Bräter geben.
Bei mittlerer Hitze einkochen lassen.
Einen Löffel Honig hinzufügen und mit einem kleinen Schuss Essig abschmecken.
Die Sauce soll kräftig, dunkel und leicht süß-säuerlich werden.
Zum Schluss nochmals großzügig mit schwarzem Pfeffer würzen.
Wer es besonders „fuggerisch“ möchte, lässt die Sauce so lange reduzieren, bis aus einem ganzen Krug Wein gerade noch genug für die wichtigste Person am Tisch übrig bleibt.
Das Fleisch quer zur Faser in kräftige Scheiben schneiden.
Auf einer großen warmen Platte anrichten und großzügig mit der dunklen Wein-Pfeffer-Sauce übergießen.
Mit frischem Rosmarin und Thymian garnieren.
Dazu passen besonders gut:
geröstete Kartoffeln
geschmorte Zwiebeln
kräftiges Bauernbrot
gebratene Wurzelgemüse
ein weiterer Becher Rotwein
„Das Fleisch muss zart sein, die Sauce reichlich und der Pfeffer niemals billig.“
Guten Appetit,
Jakob Fugger
Adliger Koch und Händler aus https://app.warera.io/country/683ddd2c24b5a2e114af1609