Während unsere tapferen Soldaten Tag für Tag heldenhaft an der Westfront stehen und die gefühlt eintausendste französische „Attacke“ zurückschlagen, diskutiert man in den Regierungshallen offenbar weiterhin darüber, wie viele Ressourcen man noch in irgendwelche Sanddünen südlich des Mittelmeers werfen kann.
Ja, selbstverständlich ist der Feldzug gegen Egypten wichtig. Niemand bestreitet, dass der dortige Wirtschaftsstandort ein Dorn im Auge unseres Reiches ist. Natürlich müssen dort Fabriken stillgelegt, Handelsrouten unterbrochen und irgendwelche sehr selbstbewussten Wüstenfürsten daran erinnert werden, dass Öl allein noch keine Großmacht macht.
Aber während unsere Generäle in Afrika darüber beraten, welche Kamelkarawane strategisch als Nächstes einzukesseln sei, marschieren französische Truppen beinahe täglich gegen Deutschland.
Und was passiert?
Unsere Soldaten schlagen sie zurück. Immer. Mit beeindruckender Disziplin. Mit Mut. Mit deutscher Effizienz.
Doch anstatt diese ständigen Angriffe als Zeichen französischer Verzweiflung zu erkennen, wird die Lage von manchen Schönrednern heruntergespielt:
„Ach, die paar Angriffe.“
„Die Front hält doch.“
„Frankreich verliert dabei mehr Einheiten als wir.“
Ja wunderbar! Dann lassen wir den Nachbarn doch einfach weiterhin jeden Morgen über den Rhein spazieren, nur damit sie abends wieder brennend nach Hause laufen können. Ein wahrhaft nachhaltiges Verteidigungskonzept!
Die Wahrheit ist offensichtlich:
Wer täglich angegriffen wird, führt keinen Frieden.
Wer ständig nur verteidigt, überlässt dem Gegner die Initiative.
Und wer glaubt, man könne Frankreich ignorieren, während es ununterbrochen gegen Deutschland stichelt, der hat vermutlich zu lange Wüstensonne getankt.
Die Bevölkerung fragt sich inzwischen zurecht:
Warum kämpfen unsere besten Divisionen zwischen Kakteen und Sandstürmen, während Paris weiterhin gemütlich Croissants frühstückt und den nächsten Angriff plant?
Ein Sieg in Afrika mag wirtschaftlich sinnvoll sein.
Ein Sieg über Frankreich wäre historisch notwendig.
Denn seien wir ehrlich:
Das eigentliche europäische Endgame liegt nicht in irgendwelchen Oasen — es liegt westlich des Rheins.
Darum fordere ich mit aller Deutlichkeit:
Denn die einzig dauerhaft sichere Grenze zu Frankreich ist und bleibt:
eine deutsche Flagge über Paris.