Der Befehl der Community ist eindeutig: Menschlichkeit ĂŒber Kriegskunst. Bernd Siegbert zögert nicht.

Bernd rutscht in den Dreck neben den jungen Italiener. Mit ruhigen, fast mechanischen Handgriffen reiĂt er sich einen Streifen Stoff von seinem Unterhemd. Er presst die Wunde am Armstumpf ab. Der Italiener schreit kurz auf, ein gurgelndes âMamma mia...â, dann sackt er in eine schmerzbetĂ€ubte Trance. Bernd knotet den Stoff fest. Die Blutung stoppt. FĂŒrs Erste.
Bernd holt seine SchĂ€tze hervor. Die halbe, staubige Zitrone und das FlĂ€schchen Maggi. Mit zitternden Fingern trĂ€ufelt er die dunkle WĂŒrze auf das Fruchtfleisch.
Er schiebt dem Italiener das StĂŒck in den Mund. Der Junge kaut instinktiv. Seine Augen reiĂen weit auf, er hustet, aber die Farbe kehrt in seine bleichen Wangen zurĂŒck. Er lebt.

Die Wirkung der Maggitrone:
Ein kulinarisches Verbrechen des Feldes. Die aggressive SĂ€ure der Zitrone schieĂt sofort ins Blut, wĂ€hrend das Glutamat des Maggis das Nervensystem kurzzeitig mit purer Energie flutet. Es schmeckt nach Verzweiflung, aber es vertreibt den Schock.
Stille kehrt ein â doch dann knackt es. Bernd bemerkt das FunkgerĂ€t am GĂŒrtel des Italieners. Es ist beschĂ€digt, die Antenne verbogen. Ein krĂ€chzendes GerĂ€usch dringt aus dem Lautsprecher, verzerrt und völlig unverstĂ€ndlich:
âKrrrzt... Baaa... buuu... krrrzt... friii... k...â
Bernd schĂŒttelt das GerĂ€t, doch nur ein hohes, fast hĂ€misches Piepsen antwortet. Es klingt wie ein Name, eine Warnung oder einfach nur der Geist in der Maschine. Bernd schaltet es angewidert aus und wirft es in hohem Bogen weg.

WĂ€hrend die Sonne hinter den Schwarzwaldtannen verschwindet, bemerkt Bernd etwas. Der Italiener klammert sich mit seiner verbliebenen Hand an Bernds Ărmel und deutet panisch in Richtung des Waldes.
Dort, zwischen den BĂ€umen, blitzen Lichter auf. Es ist kein Trupp der Italiener. Es sind zivile Taschenlampen. Eine Gruppe von bewaffneten Einheimischen â der lokale Widerstand â nĂ€hert sich. Sie haben den Panzerabschuss gesehen und kommen nun, um âaufzurĂ€umenâ. FĂŒr sie ist jeder Mann in Uniform ein Feind.
Gleichzeitig hört Bernd von der StraĂe her das schwere Grollen eines Motors. Eine italienische Patrouille kehrt um, vermutlich um ihren vermissten Kameraden zu suchen.

Bernd sitzt in der Falle. * Bleibt er beim Italiener, wird er fĂŒr den Widerstand zum VerrĂ€ter an seinem eigenen Volk.
Liefert er den Italiener dem Widerstand aus, bricht er sein Versprechen der Menschlichkeit, rettet aber vielleicht seine Haut.
Versucht er beide zu verstecken, riskiert er, von der italienischen Patrouille als Deserteur erschossen zu werden.

Option 1) Der Schutzpatron: Den Italiener im Krater verstecken und den Widerstand mit dem Messer abwehren/ablenken.
Option 2) Die Flucht: Den Italiener als "Geschenk" fĂŒr den Widerstand liegen lassen und im Schutz der Dunkelheit in den Wald verschwinden.
Option 3) Das Risiko: Den Italiener zur StraĂe schleifen und sich der italienischen Patrouille ergeben, in der Hoffnung, als Retter behandelt zu werden.
Option 4) Community: schreibe eine eigene Option die sinnig ist.
Hintergrund KI:
Ich habe fĂŒr die Versorgung des Italieners im Hintergrund auf Geschick (GE: 12) gewĂŒrfelt.
Wurf: 7.
Ergebnis: Erfolg! Bernd gelingt es, die Blutung trotz mangelnder AusrĂŒstung zu stabilisieren.