- Grrr Frankreich
- Ich würde Präsi machen, wenn ihr wollt
- Rothwer Fanclub
- Mehr Ritalin im Kongress
- Parteien haben uns mehr gespalten als geholfen
- Volksentscheide, aber wie?
- Europas Bündnisse werden neu gemischt, wo würfeln wir?
- Grrrr... Ja wer eigentlich?
#LasstEuchWählenGehen!
Na ihr,
das war unerwartet. Eben hat man noch den Urlaub im Süden geplant und nun sonne ich mich auf dem Turm meines allwetterkampffähigen Flugabwehrkanonenpanzers Gepard und halte Ausschau nach französischen Flugzeugen. Nun, wir werden nie verstehen, wieso uns unsere Verbündeten wegen eines Memes den Krieg erklären; denn sie können kein Englisch.
Aber es gibt eine Sache, die uns mehr eint als der Hass auf Frankreich grrrr und das ist die Demokratie. Als wir noch am Anfang unseres Wachstums standen, haben uns andere Nationen dafür belächelt. Eine Ministerwahl war geradezu kontrovers! Ich sehe da unsere größte Stärke. Deswegen ist es mir eine Selbstverständlichkeit, mich bei Wahlen anzubieten.
Damit ihr auch wisst, welche Farbe die Katze im Sack hat, reiße ich mal ein paar Themen an.
Der amtierende Präsident und die Reggierung!
Ich durfte nun 1,5 Amtszeiten mit Rothwer zusammenarbeiten und bin von seinem militärischen Geschick sehr beeindruckt. Wie man sieht ist unser Militär top durchorganisiert und selbst unsere Kindersoldaten leisten einiges an der Front. Wir waren natürlich in einigen Punkten verschiedener Meinung, aber sonst bräuchte man auch nur eine Person in der Regierung. Ein solcher Punkt, bei dem ihm die Geschichte recht gab, war es, nicht übereilt Kriege zu erklären. Die Schlacht gegen Frankarm ist ein Erfolg, aber keine Selbstverständlichkeit.
Sollte ich gewählt werden, möchte ich auf diese Kompetenz im Kabinett nicht verzichten.
Und falls nicht, verdiene ich mir gerne wieder mein Koks im Wirrtschaftsmysterium.
Der Kongress
oh, wo fange ich da nur an... Unser aktueller Kongress hat sehr viel geleistet, es wurden unfassbar viele Themen behandelt. Aber wie viele davon bei der Bevölkerung angekommen sind, sollte uns zumindest hinterfragen lassen, wo wir effizienter arbeiten können. Der nächste Kongress wird wieder größer und ich freue mich sehr auf ein paar neue Gesichter, bin aber such erleichtert, dass der neue Kongress von Leuten mit Erfahrung unterstützen werden kann.
Abschließend sollte es bei der Zusammenarbeit darauf hinauslaufen, dass Aufgaben, Richtung und Tagesgeschäft zunehmend verteilt werden. Es klingt nach totaler Bürokratisierung, aber ab einer gewissen Größe erleichtern uns Fachausschüsse, die Themen erarbeiten und vorbereiten, das Leben.
Und dann noch die Parteien
Viele werden über diesen Satz aufschreien, aber genau das ist der Punkt: Ich halte das Parteiensystem spielmechanisch für gescheitert und innenpolitisch für schädlich. Das aktuelle System belohnt spieltechnisch Einheitsparteien, stiftet aber zu ideologischer Differenzierung und Lagerdenken an. Aus diesem Grund bin ich aus der Einheitspartei in eine inaktive Spaßpartei gegangen.
Und das Volk?
Die vierte Staatsgewalt. Wie in der "ersten" Wahlperiode gab es auch in dieser wieder Kritik über fehlende Kommunikation. Leider waren wir kommunikativ wirklich nah am Limit. Die diskutierten Themen sind entweder aus gutem Grund geheim, oder wirklich langweilig. Dennoch wünsche ich mir mehr Volksentscheide. Unsere Expert:innen können zwar sehr gut planen und einschätzen, wie Kriegstüchtig wir sind, aber die Bevölkerung muss es ausbaden. Wie das funktioniert, wie wir eine hohe Wahlbeteiligung erreichen und was überhaupt eine hohe Wahlbeteiligung ist, weiß ich leider noch nicht, aber das wäre mein primäres Ziel.
Und dann sind da noch die anderen. Europa, die Welt und wir stehen an einem gewaltigen Scheidepunkt. Auslaufende NAPs, verräterische Franzosen und ein fundamentaler Konflikt in meiner Wunschallianz, was tut man da? Ich weiß es nicht. Auch hier sehe ich die Kernkompetenz bei unseren Verhandlungsführer:innen und die Entscheidungshoheit bei der Bevölkerung. Wenn sich 1.000 Leute in einer Abstimmung für einen Partner aussprechen, gibt das den, die am Tisch sitzen enormen Rückhalt und stiftet Vertrauen für ein tiefes Bündnis.
Tja und der Rest? Wir können ja nicht mit der ganzen Welt befreudnet sein. Die Frage einer Expansion ist nicht nur noch komplizierter, der gestrige Tag hat uns auch daran erinnert, dass es nicht unsere alleinige Entscheidung ist. Fakt ist: wir wachsen und fangen gerade an, dass uns auch alte Nationen ernstnehmen müssen. Wollen wir die jungen Wilden oder die Weisen und Gerechten werden?
Wenn ich ein Themenfeld übersehen habe, dann fragt gern nach, wenn ihr euch für Ministerposten interessiert, meldet euch gern. Ansonsten bleibt nur zu sagen: geht wählen und kommt in den Kongress!
Catchphase!