Weltraumfakten die Zweite: Die Cassini-Huygens-Mission zum Saturn🪐

nausikor1. Juni 2026entertainment

Nachdem wir in Teil 1 mit der Rosetta-Mission einen Kometen gejagt haben, reisen wir heute tiefer ins Sonnensystem: Zum Herrn der Ringe, dem Saturn. 13 Jahre lang kreiste die Raumsonde Cassini dort oben und hat unseren Blick auf den Gasriesen und seiner Monde für immer verändert.

Ein Ozean im All (Der Fall Enceladus)

Cassini entdeckte am Südpol des kleinen Eismondes Enceladus gigantische Geysire. Diese schleudern Wasser, Eis und organische Bausteine hunderte Kilometer weit ins All. Das bedeutet: Unter dem Eispanzer liegt ein gigantischer, flüssiger Ozean – und damit einer der am besten geeignete Orte im Universum für die Suche nach außerirdischem Leben.

Die Landung auf Titan

Die europäische Huygens-Sonde trennte sich von Cassini und landete auf dem Titan. Die Bilder der Oberfläche zeigten eine orangefarbene Welt mit runden Kieselsteinen aus Wassereis und Flussbetten. Cassini kartografierte später riesige Seen aus flüssigem Methan und Ethan am Nordpol des Mondes.

Die Bilder zeigten eine vertraute und doch völlig fremde Welt: Es gibt dort Wolken, Flussbetten und riesige Seen – allerdings regnet und fließt dort kein Wasser, sondern flüssiges Methan und Ethan.

Aufnahmen die Cassini vom Saturn selbst machte sind meiner Meinung nach ebenso Kunst wie Astronomie.

Aber seht selbst...

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